5. interner Wettbewerb 2018: Wolken

“Oft sehn wir eine Wolke, drachenhaft, oft Dunstgestalten gleich dem Leu, dem Bär, der hochgetürmten Burg, dem Felsenhang, gezackter Klipp’ und blauem Vorgebirg, mit Bäumen drauf, die nicken auf die Welt, mit Luft die Augen täuschend.” Dieser Ausspruch stammt von niemand geringerem als dem großen Dramatiker William Shakespeare, schon er konnte sich der Magie der Wolken nicht entziehen. Wie gerne hätte er wohl beim Anblick einer besonders schön geformten Wolke oder bei einem imposanten Wolkenmeer seine Kamera gezückt und per Lichtmalerei verewigt. Doch er lebte leider im falschen Jahrhundert.

Da haben es die Leute heute viel einfacher. Sie blicken rauf zum Himmel, sehen eine bezaubernde Wolkenformation, greifen nach ihrer Kamera und stellen fest, dass das gute Stück daheim im Schrank liegt. Genau das ist nämlich die Herausforderung beim Wolken-Wettbewerb gewesen: zur richtigen Zeit an der richtigen Stelle auch entsprechend richtig ausgerüstet zu sein.

Zum Glück traut man sich als ambitionierter Hobby-Fotograf eigentlich eh nicht ohne Kamera aus dem Haus und so kam auch zum 5. internen Wettbewerb mit dem Thema “Wolken” ein wahres Wolkenmeer auf die Fotowand. Besonders beeindruckt war die Jury von Peter Schreyers Werk, der mit seiner Spiegelung am Strand quasi einen doppelten Wolkenhimmel aufs Bild zauberte. Wolkenflüsterer Hubert Blockinger beeindruckte die Punktegeber mit seiner siebenfachen Wolken-Pirouette ebenfalls und errang Platz 2. Die Magie der Wolken bei Sonnenuntergang fingen Sandra Ilmberger sowie Thomas Schönsee in bunten Farben ein und sicherten sich die Plätze 3 und 4. Wolken on the Rocks, also gespiegelt auf Eis, brachten zudem Klaus Rühling einen verdienten 5. Platz.